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Henkel
Haushaltschemie/Körperhygiene aus Düsseldorf
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> 10000 Mitarbeiter

> Umsatz: 20.029 Mio. Euro (2018)

> 1876 Gründung

> Familien Eigentümer

Henkel AG & Co. KGaA

Henkelstr. 67

40589 Düsseldorf

Kreis: Düsseldorf

Region:

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Werk Heidenau

01809 Heidenau

03529-5602-0


Hans Schwarzkopf & Henkel GmbH

22763 Hamburg

040-8824-01


Werk Norderstedt

22844 Norderstedt

040-5260-1100


Werk Hannover

30453 Hannover


Werk Porta Westfalica

32457 Porta Westfalica

0571-79855-0


Werk Herborn-Schönbach

35745 Herborn

02777-916-100


Werk Viersen-Dülken

41751 Viersen

02162-59-0


Henkel Fragrance Center

47809 Krefeld

02151-577-0


Werk Unna

59425 Unna

02303-101-0


Werk Heidelberg

69112 Heidelberg

06221-7040


Werk Bopfingen

73441 Bopfingen

07362-81-0


Werk Garching

85748 Garching

089-320800-1700


Werk Wassertrüdingen

91717 Wassertrüdingen

09832-701-0

Telefon: 0211-797-0

Fax: 0211-798-4008

Web: www.henkel.de

Gesellschafter

Henkel-Schwarzkopf Henkel Familie
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert: Henkel KGaA St
WKN: 604840 (HEN)
ISIN: DE0006048408

Handelsregister

Amtsgericht Düsseldorf HRB 4724
Amtsgericht Düsseldorf HRB 58139
Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 437.958.750 Euro
Rechtsform:

UIN: DE119429301

Kontakte

Vorstand
Carsten Knobel
Marco Swoboda
Sylvie Nicol
Jan-Dirk Auris
Jens-Martin Schwärzler
Bruno Piacenza
Henkel ist einer der großen deutschen Markenartikler.

Das Geschäft von Henkel steht auf drei Säulen:
  • Wasch- und Reinigungsmittel
  • Kosmetik und Körperpflege
  • Klebstoffe

Obgleich börsennotiert ist Henkel dennoch ein Familienunternehmen. Die weit verzweigte Familie Henkel hält noch 51,5 Prozent der Anteile. Der Urenkel Albrecht Woeste hält den Vorsitz im Gesellschafterausschuss.


WASCH- UND REINIGUNGSMITTEL

Dieser Bereich ist die Basis des Erfolgs von Henkel und macht rund ein Drittel des Umsatzes aus. Das Sortiment reicht von Universalwaschmitteln über Spezialwaschmittel und Weichspüler bis hin zu Bad- und Glasreinigern. In allen relevanten Märkten hat Henkel bei diesen Produkten eine führende Position.

Wichtigste Marke im Bereich Waschmittel ist Persil, Deutschlands Waschmittel Nr. 1. Benannt ist das Waschmittel nach seinen Hauptbestandteilen PERborat (Natriumperborat als Bleichmittel) und SILikat (Natriumsilikat als Schmutzlöser). Persil wird seit 1907 in Düsseldorf hergestellt.

Im Osten wurde bis 1968 im Werk Genthin ebenfalls Persil hergestellt und dann auf den Namen Spee umgestellt. Spee war DAS Waschmittel zu DDR-Zeiten. Der Name steht für Spezial-Entwicklung. Nach der Wende hat Henkel die Marke übernommen und aufgrund ihrer großen Bekanntheit in Ostdeutschland weitergeführt. Mittlerweile gibt es Spee auch in Italien, Portugal, Griechenland, Frankreich und der Schweiz. Spee zeichnete sich durch eine deutlich verbesserte Waschkraft bei niedrigen Temperaturen und eine geringere Schaumentwicklung aus.

Eine weitere bekannte Waschmittelmarke ist das Feinwaschmittel Perwoll für Wolle und Feinwäsche. Die Marke wurde 1949 eingeführt. Hintergrund für die Einführung eines qualitativ hochwertigen Waschmittels war, dass in den Mangeljahren nach dem Krieg Kleidungsstücke lange halten mussten. So war es natürlich ein wichtiges Verkaufsargument dass Perwoll besonders schonend reinigte. Neben dem eigentlichen Waschen eignete es sich auch für die Pflege von lackierten Flächen, Möbeln, Türen und Fenstern, aber auch zum Geschirrspülen und für die Pflege von Kristallwaren. Selbst zum Baden von Hunden wurde das schaumkräftige Perwoll empfohlen.

Neben Waschmitteln stellt Henkel auch Reinigungs- und Geschirrspülmittel her. Die bekannteste Marke ist Pril. Diese wurde 1951 von der Tochtergesellschaft Böhme Fettchemie eingeführt. Das besondere an Pril war der Verzicht auf Soda und ein besonders hohes Fettlösevermögen. Mit dem Aufkommen von elektrischen Geschirrspülmaschinen wurde eine neue Marke notwendig: Somat. Dieses Spülmittel wurde 1962 als Somat Reiniger Pulver eingeführt. Die Somat-Reiniger Tabs waren 1989 das erste Maschinengeschirrspülmittel in Tablettenform.

Andere bekannte Reinigungsmittel sind Der General, der vor allem durch die Werbung bekannt ist, das Scheuermittel ATA oder der Haushaltsreiniger Sidolin.

Produziert werden alle Waschmittel im Stammwerk in Düsseldorf-Holthausen. Das Werk in Genthin wurde 2009 an Hansa-Chemie verkauft.


KOSMETIK UND KÖRPERPFLEGE

Dieser Bereich produziert Produkte der Haarkosmetik, Körperpflege, Hautpflege und Mundpflege sowie Produkte für das Frisörgeschäft.

Die wichtigste Marke für Henkel in diesem Bereich ist die Marke Schwarzkopf. 1927 brachte der Chemiker Hans Schwarzkopf in Berlin das erste flüssige Shampoo auf dem Markt. Unter der Marke Schwarzkopf werden vor allem Produkte für Friseure aber auch Endverbraucher angeboten. Schwarzkopf fungiert dabei auch als Dachmarke für eine Reihe von Untermarken wie das Haarspray Drei Wetter Taft, das Haarpflegemittel Gliss Kur, das Tönungsmittel Poly Color und das Shampoo Schauma.

Für die Körperpflege produziert Henkel Produkte wie die Seife Fa und das Deo Bac. Letzteres wurde 1952 als erster Deo-Stick in Deutschland von der Firma Olivin eingeführt. Ergänzend bietet Henkel unter den Marken AoK und Diadermine auch Produkte zur Hautpflege. Diadermine wurde schon 1904 in Frankreich entwickelt und anfangs nur in Apotheken verkauft. Später dann auch in Drogerien und Kaufhäusern. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Vertrieb nach Belgien, Spanien, Portugal, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, der Schweiz und später auch Russland ausgeweitet.

Im Bereich der Zahnpflege bietet die Marke Theramed eine breite Palette an Zahnpflegeprodukten. Diese werden noch ergänzt durch das Mundwasser Vademecum med.

Zu den weniger geförderten Marken im Bereich Körperpflege gehört die Herrenpflegeserie Hattric. Eigentlich ein Rasierwasser, das besonders in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts populär war. Eingeführt wurde Hattric (korrekt geschrieben Hâttric) 1963 von der Firma Olivin.

Produziert werden die Produkte überwiegend im Stammwerk in Düsseldorf sowie in Viersen und Wassertrüdingen. Die Verwaltung und der Vertrieb von Schwarzkopf sitzen in Hamburg.


KLEBSTOFFE

Bei Klebstoffen, Dichtstoffen und in der Oberflächentechnik für Konsumenten und Handwerker sowie bei industriellen Anwendungen ist Henkel der unbestrittene Weltmarktführer.

Wichtigste Marke im Bereich Klebstoffe ist Loctite. Für den Heimwerker sind Pattex, Ponal und Metylan die bekanntesten Marken. Als Klebestift ist Pritt eine bekannte Marke.

Die Tochtergesellschaft Henkel Teroson ist der bedeutendste Hersteller und System-Anbieter von Klebstoffen, Dichtstoffen, korrosions- und schallschützenden Beschichtungen, Spezialprodukten zur Oberflächenbehandlung sowie von Schaumteilen für den Schallschutz und die Verstärkung der Karosseriesteifigkeit.

Klebstoffe werden in Hannover, Garching, Porta Westfalica, Unna und Bopfingen (Schmelzklebstoffe) produziert.


GESCHICHTE

Gegründet wurde das Unternehmen Henkel 1876 von Fritz Henkel und zwei Kompagnons in Aachen. Das erste Produkt war ein Pulver-Waschmittel auf Basis von Wasserglass.

Im Jahr 1880 wurde in Düsseldorf eine neue Fabrik gebaut und 1884 wurden alle Aktivitäten von Aachen nach Düsseldorf verlagert.

1935 beteiligt sich Henkel an der Firma Böhme Fettchemie, Chemnitz, und übernimmt 1941 sämtliche Anteile. Eine der bedeutendsten Übernahmen war sicherlich der Kauf der Hamburger Firma Schwarzkopf in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. (sd)

Wesentliche Mitbewerber von Henkel
Haushaltschemie/Körperhygiene aus Düsseldorf
sind Dalli-Werke, Henkel, L'Oréal, Procter & Gamble (P&G), Reckitt Benckiser, UHU, Unilever.


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Haushaltschemie/Körperhygiene aus Düsseldorf

Chronik

1876 Gegründet von Fritz Henkel und zwei Kompagnons in Aachen
1880 Bau einer Fabrik in Düsseldorf
1898 Gründung der Firma Schwarzkopf durch Hans Schwarzkopf
1907 Markteinführung von Persil
1921 Bau des Zweigwerks in Genthin
1935 Beteiligung an Böhme Fettchemie in Chemnitz
1951 Markteinführung von Pril
1962 Markteinführung von Somat
1962 Übernahme des Klebstoff-Herstellers Sichel-Werke AG
1969 Markteinführung von Pritt
1970 Übernahme der Klebstofffirma Cordes
1990 Rückkauf des enteigneten Werks in Genthin
1995 Mehrheitsübernahme von Schwarzkopf
2009 Verkauf des Werks Genthin
2013 Kartellamtsstrafe wegen verbotener Preisabsprachen

Branchenzuordnung

wer-zu-wem Kategorie: Haushaltschemie/Körperhygiene

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