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Karp Maschinenbauer aus Niederkassel

Privat

Eigentümer

1948

Gründung

60

Mitarbeiter

Karp ist eine Firma, die ihr Hauptaugenmerk auf die Lohnfertigung in der Metallverarbeitung legt. Das Unternehmen ist zum einen Zulieferer für den Maschinen-, Apparate- und Stahlbau, zum anderen Lohnfertiger für die mechanische Fertigung großer Bauteile. Die Firma zählt zu den größten Lohnfertigern der Metallbranche im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Zu den wichtigsten Kompetenzen, die das Unternehmen vorweisen kann, gehört in der Lohnfertigung die Produktion von Bauteilen, die sich aus Metallen mit klassischen Fertigungsverfahren herstellen lassen. Hierbei im Fokus stehen vor allem größere Komponenten. Beispielhaft sind 230.000-Liter-Tankbehälter, Getriebeteile für Windkraftanlagen, Hubkurven für eine Getränkeabfüllanlage oder Grundrahmen für die Ölindustrie.

Der Komponentenfertiger verarbeitet in erster Linie Halbzeuge wie Bleche, Rohre und T-Träger zu komplexeren Bauteilen. Dabei Anwendung finden die verschiedensten Fertigungsverfahren, wie beispielsweise das Drehen, Walzen, Bohren und Schweißen.

Zu den Kunden von Maschinenbau Karp zählen in erster Linie Maschinen- und Anlagenbauer aus ganz Deutschland, deren Produkte wiederum in der ganzen Welt zum Einsatz kommen. So zum Beispiel in Windkraftanlagen, Kieswerken, Chemieanlagen, Gastankern, Hütten- und Bergwerken, Etikettiermaschinen, Kraftwerken, Pumpen und Straßenbaumaschinen. Aber auch in Pipelines, Steinbrüchen, Getränkeabfüllanlagen und Papiermaschinen sind die Produkte ausfindig zu machen.

Das Leistungsspektrum umfasst in der mechanischen Fertigung die Bereiche Drehtechnik sowie das Nuten. Die Passfedernuten können mit einer Breite von bis zu 70 Millimetern und einer Länge von 750 Millimetern gefertigt werden. Erdenklich sind ebenso Mehrfachnutungen, die in beliebiger Teilung hergestellt werden können.

In der Frästechnik ist das Unternehmen in der Lage, nahezu alle Materialien zu bearbeiten. Beispielhaft hierfür sind Kunststoff, Leichtmetalle, verschleißfeste Metallen und Edelstahl. Gefertigt werden nicht nur Einzelteile, sondern ebenso Serien- und Baugruppen.

Im Stahlbau ist das Unternehmen imstande, Komponenten bis zu einem Gewicht von rund 30 Tonnen zu fertigen. Es verfügt über eine CNC- Brennmaschine, eine Kantbank und Schlagschere, Blech- und Profilwalzen, die sich besonders für den Bau größerer Komponenten eignen. Darüber hinaus führt das Unternehmen sämtliche in der Maschinenbaubranche anfallenden Reparaturen durch. Dabei liegt der Fokus in der Antriebstechnik, zum Beispiel in Getrieben und Seilscheiben.

Ein weiteres Steckenpferd sind Lackierungen. Als Lohnlackierer beschichtet das Unternehmen Bauteile in beliebigen Farbtönen und Oberflächenstrukturen. Auch erstellt das Unternehmen individuelle Lackaufbauten, lackiert werden Garagentore sowie Bauteile mit maritimer Anforderung auf Hochseefrachtern. Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch diverse Transporte.

Auf der Referenzliste stehen unter anderem die mechanische Anarbeitung von Rohren und Flanschen für den Anlagenbau, die Bearbeitung von Getriebeteilen für die Energietechnik sowie die Überholung von Drillköpfen und Komponenten für Verseilmaschinen.

Die Anfänge des Unternehmens gehen zurück bis in die Nachkriegsjahre des Zweiten Weltkrieges. 1948 rief Heinrich Karp in einer Waschküche in Niederkassel-Mondorf den Betrieb ins Leben und baute eine kleine Reparaturwerkstatt auf. Der Gründer begann damit, Maschinenteile von Schiffen zu reparieren.

Zusätzlich zu den Reparaturen wurde Karp damit beauftragt, komplette Ersatzteile und Maschinenkomponenten zu fertigen. 1959 erhielt das Unternehmen den ersten Auftrag eines überregionalen Kunden. Da der Gründer selbst an seine körperlichen Grenzen stieß, stellte er Mitarbeiter ein und investierte zusätzlich in Maschinen für zahlreiche Fertigungsarten. Im Jahr 1960 baute der Betrieb einen Saugbagger für Kiesgruben.

In den 1960er und 1970er Jahren erweiterte der Gründer mit seinem Sohn Adam Karp die Produktpalette. Neben Unternehmen aus der Schifffahrtsbranche setzten Firmen aus dem Straßenbau sowie Kieswerke und Maschinenbaubetriebe auf die Dienstleistungen des Lohnfertigers Karp. Im Jahr 1984 investierte das Unternehmen in die erste CNC-gesteuerte Maschine, sodass es nun auch verstärkt mit der modernen Metallverarbeitung beginnen konnte.

In den 1990er Jahren trat die dritte Generation in das Unternehmen. 1992 wurde Wolfgang Antosch neuer Geschäftsführer und entschied sich dazu, in den Bau einer neuen Betriebsstätte auf einem 10.000 Quadratmeter großen Gelände zu investieren. Zudem weihte das Unternehmen eine neue Lackierhalle sowie die bisher größte Maschine, eine Lateralfräsmaschine, ein. Highlight im Jahr 2002 war der Bau eines 230.000-Liter-Tanks.

Ansässig ist das Unternehmen im nordrhein-westfälischen Niederkassel. Die Stadt befindet sich im Rhein-Sieg-Kreis im Süden von Nordrhein-Westfalen. (tl)

Chronik

Adresse

Maschinenbau Karp GmbH

Rudolf-Diesel-Str. 3
53859 Niederkassel

Telefon: 0228-945221-0
Fax: 0228-945221-18
Web: www.maschinenbau-karp.de

Wolfgang Antosch ()
Margit Antosch ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 60 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1948

Handelsregister:
Amtsgericht Siegburg HRB 1491

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 26.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE814654300
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Karp/Antosch Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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