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Opel Autohersteller aus Rüsselsheim

Konzern

Eigentümer

1862

Gründung

19927

Mitarbeiter

Opel ist ein großer deutscher Autohersteller.

Die deutsche Adam Opel GmbH ist Teil von GM (General Motors).

Das Produktprogramm von Opel in Deutschland umfasst vor allem kleine und Mittelklassewagen. In Deutschland findet aber auch ein Großteil der Entwicklung statt. Mehr als 5.000 Mitarbeiter sind in Rüsselsheim im internationalen Entwicklungszentrum beschäftigt.

Die deutschen Opel-Werke sind in den europäischen Fertigungsverbund von GM eingebunden. Nicht jeder Opel wird in Deutschland gebaut:
  • Antara: in Korea bei General Motors und Schuschary-St.Petersburg/Russland
  • Astra: Werk Gliwice/Polen, Ellesmere Port/England
  • Mokka: Werk Zaragoza/Spanien
  • Corsa: Werke Eisenach und Zaragoza/Spanien
  • Insignia: Werk Rüsselsheim
  • Meriva: Werk Zaragoza/Spanien
  • Movano: Werk Sovab/Frankreich (Renault)
  • Vivaro: Werk Luton/England (zusammen mit Renault Traffic und Nissan Primastar)


Opel-Werke in Deutschland:

Rüsselsheim
Das Rüsselsheimer Werk südwestlich von Frankfurt am Main ist der Stammsitz des Unternehmens. Dort werden der Insignia und Fahrzeugkomponenten gefertigt. Außerdem befindet sich in Rüsselsheim auch das Technische Entwicklungszentrum. Das Rüsselsheimer Werk mit einer Jahreskapazität von 270.000 Autos wurde 2002 für 750 Millionen Euro modernisiert.

Kaiserslautern
Das 1966 eröffnete Werk in Kaiserlautern produziert Motoren und Motorenkomponenten, Presswerks- und Kunststoffteilen, Lenkgetrieben , Chassiskomponenten. Opel ist der größte Arbeitgeber der Westpfalz. Die Powertrain GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von Opel und Fiat, produziert dort Motoren.

Eisenach
Das Werk in Eisenach ging aus den 1896 gegründeten Automobilwerken Eisenach hervor. Das Werk gehörte dann BMW und produzierte später den Wartburg. Nach der Wiedervereinigung wurde ein komplett neues hochmodernes Werk aufgebaut, in dem nun der Opel Corsa montiert wird.

ehemals Bochum
Das 1962 errichtete Bochumer Werk wurde 2014 wegen Überkapazitäten geschlossen.

In Europa verkauft GM die Marken Opel, Vauxhall, Saab, Chevrolet, Cadillac, Corvette und Hummer und beschäftigt rund 60.000 Mitarbeiter.

Weitere Werke von General Motors in Europa:
  • Ellesmere Port und Luton IBC England (Vauxhall)
  • Zaragoza/Spanien (seit 1982)
  • Gleiwitz/Polen (seit 1998)
  • Aspern/Österreich
  • Szentgotthárd/Ungarn

Gegründet wurde Opel 1862 von Adam Opel als Nähmaschinenfabrik. Die ersten Autos wurden 1899 gebaut. In der Wirtschaftskrise 1929 verkauften die Opel Brüder ihre Anteile an den amerikanischen Autohersteller General Motors. Opel war damals der größte deutsche Autohersteller mit Werken in Rüsselsheim und Brandenburg. Werkleiter des Brandenburger Werkes war ab 1942 der spätere VW-Vorstand Heinrich Nordhoff.

Opel hat eine Reihe legendärer Autos gebaut. Dazu gehörte der Kadett, der nun Astra heißt, der Olympia Record, später Ascona, dann Vectra und jetzt Insignia, die Schlachtschiffe Kapitän und Commodore und den Opel GT sowie den Manta.

Ende Mai 2009 hat die Bundesregierung Opel Staatshilfe zukommen lassen. Dabei floss ein Betrag in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an Opel. Ein Konsortium aus Magna und der russischen Sberbank sollte 55 Prozent der Anteile übernehmen. Letztlich steckt hinter Magna der russische Oligarch Oleg Deripaska, der wiederum einen Teil seiner Aktivitäten über die staatliche russischen Sparkasse Sberbank finanziert. General Motors sollte nach dem Deal weiter 35 Prozent der Anteile halten. Daraus wurde allerdings nicht. Anfang November 2009 kippte GM die Übernahme und blamierte damit Kanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung. Die Opel-Arbeiter müssen sich nun auf harte Einschnitte gefasst machen.

Für die Amerikaner ist Opel nur ein kleiner Stein im GM-Gebilde. Die letzten verfügbaren Zahlen aus 2007 (!) weisen einen Anteil von Opel am Gesamtumsatz des Konzerns von rund 3,4 Prozent aus.

Opel war seit 1929 eine AG. 2005 wandelte die damalige GM-Führung das Unternehmen in eine GmbH um. Seit 2011 firmiert Opel wieder als AG. (sd)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Ford.

Chronik

1862 Gegründet von Adam Opel als Nähmaschinenfabrik
1899 Beginn der Automobilproduktion
1929 Übernahme durch General Motors
1935 Opel Olympia mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie
1946 Bau von Haushaltskühlschränken
1947 Wiederaufnahme der Pkw-Produktion
1962 Produktionsstart in Bochum
1966 Produktionsstart in Kaiserslautern
1982 Produktionsstart im spanischen Zaragoza
1992 Produktionsstart in Eisenach
1992 Produktionsbeginn im Werk Eisenach
1998 Produktionsstart im polnischen Gleiwitz
2009 Opel-Krise
2014 Schließung des Werks in Bochum
2014 Schließung des Standorts Bochum

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (General Motors)

News zu Opel Autohersteller aus Rüsselsheim

Adresse

Adam Opel AG

Bahnhofsplatz
65423 Rüsselsheim

Telefon: 06142-7-70
Fax: 06142-7-78800
Web: www.opel.de

Ulrich Schumacher (59)
Charles J. Klein (56)

Ehemalige:
Tina Müller () - bis 29.09.2014
Peter Christian Küspert () - bis 29.09.2014
Peter Thom () - bis 29.09.2014
Michael Lohscheller () - bis 29.09.2014
Dr. Karl Thomas Neumann () - bis 29.09.2014
Johan Willems ()
Dr. Thomas Sedran ()
Thomas Owsianski ()
Susanna Webber ()
Reinald Hoben ()
Alfred E Rieck ()
Hans H. Demant ()
Holger Kimmes ()
Michael Ableson ()
Marco Molinari ()
Alain Visser ()
Testzentrum Dudenhofen, 63110 Rodgau
 06106-281-0

Werk Kaiserslautern, 67663 Kaiserslautern
 0631-355-0

Werk Eisenach, 99817 Eisenach
 03691-660

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 19.927 in Deutschland
Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1862

Handelsregister:
Amtsgericht Darmstadt HRB 89558

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 664.679.600 Euro
Rechtsform:
UIN: DE111607872
Kreis: Groß-Gerau
Region:
Bundesland: Hessen

Gesellschafter:
General Motors (us)
Typ: Konzern
Holding:

Börsennotiert: General Motors Corp.
WKN: 850000 (GMC)
ISIN: US3704421052

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