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Rheinmetall Defence Rüstungsindustrie aus Düsseldorf

Konzern

Eigentümer

1889

Gründung

10000

Mitarbeiter

Der Unternehmensbereich Defence der Rheinmetall AG ist das führende europäische Kompetenzhaus für Heerestechnik. Die Sparte Verteidigung zählt zu den namhaften und großen Adressen der internationalen Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie.

Das Unternehmen hat zur Erprobung von Waffensystemen eigene Erprobungsgelände in Unterlüß in der Lüneburger Heide, in der Schweiz und in Österreich.


Unternehmensbereiche:

Waffe und Munition mit Zentrale in Ratingen:
Der Bereich Rheinmetall Waffe Munition bietet eine vielfältige Produktpalette in den Bereichen Großkaliber, Mittelkaliber, Antriebe und Schutzsysteme, Pyrotechnik. Rheinmetall liefert die Waffenanlage für den weltweit leistungsfähigsten Kampfpanzer Leopard 2 sowie für den neuen deutschen Schützenpanzer Puma.

Der Bereich Waffe Munition entstand aus den Firmen Rheinmetall W&M, Mauser-Werke Oberndorf Waffensysteme, Buck Neue Technologien, Pyrotechnik Silberhütte und der NICO-Pyrotechnik.

Die Nitrochemie-Gruppe mit ihren Werken in Aschau und Wimmis/Schweiz entwickelt und fertigt Treibladungen für den wehrtechnischen und zivilen Bedarf. Das Werk in Aschau geht zurück auf ein von der Dynamit Nobel AG errichtetes Werk zur Herstellung von Nitrocellulose.

Die RWM Schweiz AG, ehemals Oerlikon Contraves Pyrotec AG, ist innerhalb des Geschäftsbereiches Waffe Munition auf die Entwicklung und Fertigung von mittelkalibrigen Munitionsfamilien für Heer, Marine, Luftwaffe und Flugabwehr spezialisiert. Neben den Standorten in Zürich und Altdorf hat RWM ein Erprobungszentrum in Ochsenboden mit eigenen Schieß- und Testplätzen.

Die Rheinmetall Waffe Munition Arges GmbH Österreich hat eine international herausragende Position im Bereich der 40 mm Munition. Darüber hinaus ist Arges ein bedeutender Hersteller von Handgranaten. Die Gesellschaft verfügt, direkt am Standort integriert, über ein eigenes Testgelände, auf dem die Funktionen der hergestellten Produkte während der Produktionsphase zeitnah getestet werden.

Rheinmetall Landsysteme mit Zentrale in Kiel:
Der Bereich Rheinmetall Landsysteme ist ein Hersteller von leichten und mittelschweren gepanzerten Rad- und Kettenfahrzeugen sowie Unterstützungsfahrzeugen wie Brückenlege- oder Bergepanzer und Artilleriesystemen. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine langjährige Erfahrungen bei der Instandsetzung und Umrüstung im Einsatz stehender Fahrzeuge.

Der Unternehmensbereich ist aus der Henschel Wehrtechnik, KUKA Wehrtechnik, und MaK System Gesellschaft entstanden. Henschel war einst der größte deutsche Panzerhersteller. Das Werk in Kassel Mittelfeld war die größte deutsche Panzerfabrik im 2. Weltkrieg.

Der Bereich Landsysteme fertigt die Panzerfahrzeuge:
  • WIESEL (Luftlandepanzer)
  • SERVAL (Aufklärungs- und Gefechtsfahrzeug)
  • WOLF ESK / LIV (Spezialeinsatzfahrzeug)
  • YAK (Gepanzertes Mehrzweckfahrzeug)
  • CONDOR (Mehrzweckfahrzeug-Export)
  • Bv206S (Sanitätspanzer)
  • FUCHS (Transportpanzer)
  • BOXER (Modulares Transportkraftfahrzeug)
  • PUMA (Neuer Schützenpanzer)
  • MARDER (Schützenpanzer)
  • LEOPARD 1 (Kampfpanzer)
  • LEOPARD 2 (Kampfpanzer)
  • Bergepanzer 2 (Abschlepper)
  • BÜFFEL (Bergpanzer auf Leopard 2 Basis)
  • DACHS (Pionierpanzer)
  • KODIAK (Pionierpanzer)
  • BIBER (Brückenlegepanzer)
  • RHINO (Minenräumsystem)
  • MMSR (Mobiles Minensuch- und -räumsystem)


Luftverteidigung mit Zentrale in Zürich:
Im Bereich Flugabwehr ist Rheinmetall Defence mit der Oerlikon Contraves Gruppe Weltmarktführer bei geschützbasierten Flugabwehrsystemen für unterschiedlichste Missionen. Die Schweizer Unternehmensgruppe ist der einzige Anbieter, der Gesamtsysteme sowie die Schlüsselmodule Radar-Feuerleitanlage, Geschütz, Munition und Lenkwaffenwerfer entwickelt und aus einer Hand liefern kann. Weitere Gesellschaften Oerlikon Gesellschaften befinden sich in Italien, Kanada, Malaysia und Singapur.

Die Waffenherstellung bei Oerlikon hat eine lange Tradition. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war die 20mm Oerlikon-Maschinenkanone sehr erfolgreich. Die Waffen wurde sowohl an die Alliierten als auch an die Achsenmächte verkauft. 1999 wurde der Rüstungsbereich an Rheinmetall veräußert.


Verteidigungselektronik:
Der Geschäftsbereich Verteidigungselektronik bietet Aufklärungs-, Feuerleit- und Führungssysteme, Flugabwehrmodule, unbemannte Flugsysteme, Drohen und Simulatoren. Darüber hinaus baut Rheinmetall auch Ausbildungsanlagen und Simulatoren für alle Teilstreitkräfte.

Das Hauptwerk befindet sich in Bremen. Weitere Niederlassungen sind in Ismaning, Rostock und Hamburg. Die Ursprünge dieses Teilbereiches gehen zurück auf die Technologieunternehmen AEG, VFW, Krupp ATLAS und MBB. 1902 entstand in Bremen die Norddeutsche Maschinen- und Armaturenfabrik. Aus dieser gingen dann 1911 die Atlas Werke hervor.

Die Oerlikon Contraves GmbH in Stockach baut spezielle militärische Aufklärungssysteme und Sensoren: Produkte für die Feuerleitung Artillerie, Laser-Zielidentifikationssysteme, Laser-Zielmarkierer und Laser-Lichtmodule, sowie Messverbundsysteme für die Erprobungsstellen der Bundeswehr.


Beteiligungen:
  • telerob Gesellschaft für Fernhantierungstechnik mbH, Ostfildern
  • ARTEC GmbH, München (Konsortium zum Bau des Boxers)
  • Magnet-Motor Gesellschaft für magnetische Technik mbH, Starnberg
  • PSM Projekt System&Management GmbH, Kassel
  • LOG Logistik-Systembetreuungsgesellschaft mbH, Bonn
  • HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, Bonn

Rheinmetal wurde 1889 von Heinrich Ehrhardt als Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik Actiengesellschaft zur Ausführung eines größeren Munitionsauftrags für ein neues Gewehr gegründet. 1901 wurde die Munitions- und Waffenfabrik AG in Sömmerda (ehemals Dreyse'sche Gewehrfabrik) übernommen. 1933 wurde die Lokomotivfabrik Borsig in Berlin übernommen. Ab 1936 hieß das Unternehmen Rheinmetall-Borsig AG. 1937 wurde das Tochterunternehmen Alkett zur Panzer- und Waffenproduktion gegründet. 1941 Eingliederung in die Reichswerke Hermann Göring. (sd)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Krauss-Maffei Wegmann.

Chronik

1889 Gegründet von Heinrich Ehrhardt
1899 Das Gelände in Unterlüß wird gepachtet
1901 Übernahme der Munitions- und Waffenfabrik AG in Sömmerda
1933 Übernahme der Lokomotivfabrik Borsig in Berlin
1936 Umbenennung in Rheinmetall-Borsig
1937 Gründung des Tochterunternehmens Alkett
1941 Eingliederung in die Reichswerke Hermann Göring
1956 Übernahme durch die Röchlingsche Eisen- und Stahlwerke
1964 Wiederaufnahme der Waffenproduktion
1970 Mehrheitsbeteiligung an der NICO Pyrotechnik
1990 Teilübernahme der MaK System Gesellschaft von Krupp
1992 Der Standort Düsseldorf-Derendorf wird aufgegeben
1992 Übernahme der restlichen Anteile von MaK
1995 Beteiligung an Mauser-Werke Oberndorf Waffensysteme
2004 Die Röchling Industrieverwaltung veräußert ihre Anteile an Investoren

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Rheinmetall)

News zu Rheinmetall Defence Rüstungsindustrie aus Düsseldorf

Adresse

Rheinmetall AG
Unternehmensbereich Defence
Rheinmetall-Allee 1
40476 Düsseldorf

Telefon: 0211-473-01
Fax: 0211-473-4158
Web: www.rheinmetall-defence.com

Armin Papperger (53)
Helmut P. Merch ()
Horst Binning (57)

Ehemalige:
Dr. Gerd Kleinert ()
Dr. Herbert Müller ()
Klaus Eberhardt ()
Pyrotechnik Silberhütte, 06493 Silberhütte
 039484-70-0

Standort Rostock, 18069 Rostock
 0381-37716-15

Nico-Pyrotechnik, 22946 Trittau
 04154-805-0

Standort Bremen, 28309 Bremen
 0421-45701

Standort Unterlüß (Schiessplatz), 29345 Unterlüß
 05827-80-01

Standort Kassel, 34127 Kassel
 0561-80104

Rheinmetall Ballistic Protection GmbH, 47803 Krefeld
 02151-876-400

Rheinmetall Soldier Electronics GmbH, 78333 Stockach
 07771-810

Standort Oberndorf (Mauser), 78727 Oberndorf
 07423-70-0

Standort Neuenburg, 79395 Neuenburg
 07631-702-0

Standort Schneizlreuth, 83458 Schneizlreuth
 08651-703-0

Standort Ismaning, 85737 Ismaning
 089-962403-0

Standort Gersthofen, 86368 Gersthofen
 0821-9075-0

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 10.000 in Deutschland
Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1889

Handelsregister:
Amtsgericht Düsseldorf HRB 39401

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 101.373.440 Euro
Rechtsform:
UIN: DE119356818
Kreis: Düsseldorf
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Rheinmetall (de)
Typ: Konzern
Holding:

Börsennotiert: Rheinmetall AG
WKN: 703000 (RHM)
ISIN: DE0007030009

Kreditauskunft

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