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Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) aus Köln

Kommunal

Eigentümer

1963

Gründung

445

Mitarbeiter

Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit, kurz GRS, ist eine gemeinnützige und weisungsunabhängig arbeitende technisch-wissenschaftliche Forschungs- und Sachverständigenorganisation.

Ihr Hauptaufgabenbereich ist die Bewertung der Sicherheit technischer Anlagen sowie deren Verbesserung und Weiterentwicklung um die Risiken für Menschen und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Dabei steht die nukleare Sicherheit im Zentrum der Tätigkeiten.

Die fachlichen Schwerpunkte hat die GRS auf folgende Gebiete verteilt:
  • Forschungen und Entwicklungen zur Reaktorsicherheit
  • Forschungen und Entwicklungen zum Strahlen- und Umweltschutz sowie zur Endlagerung
  • Analysen, Bewertungen und gutachterliche Stellungnahmen
  • Wissenschaftlich-technische Beratung und Dienstleistungen

In der Bundesrepublik sind die Hauptauftraggeber das Bundesumweltministerium, das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesforschungsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesamt für Strahlenschutz. Auf internationaler Ebene ist es die Europäische Kommission. Darüber hinaus werden auch Aufträge von Landesbehörden und den Technischen Überwachungsvereinen, bekannt unter ihrem Kürzel TÜV, bearbeitet.

Neben dem Hauptsitz in Köln werden Anlagen in Garching bei München, Braunschweig und Berlin betrieben. Gemeinsam mit ihrem französischen Pendant hat die GRS eine Tochtergesellschaft namens Riskaudit gegründet, die Büros in Moskau, Kiew und Paris betreibt. Diese Büros werden von Mitarbeitern aller drei Unternehmen genutzt. Ein weiteres Tochterunternehmen ist das Institut für Sicherheitstechnologie, ISTec, das auf anwendungsorientierte Entwicklungen wie Fehlerfrüherkennungsmethoden spezialisiert ist.

Die Gesellschafter des Unternehmens sind mit je 46 Prozent die Bundesrepublik Deutschland sowie die Technischen Überwachungsvereine und der Germanische Lloyd, an dem wiederum die Beteiligungsgesellschaft von Günther und Daniela Herz beteiligt sind. Mit jeweils vier Prozent sind zudem die Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Die Wurzeln der GRS reichen bis 1963 zurück, als an der TU München ein Laboratorium für Reaktorregelung und Anlagensicherung, kurz LRA, eingerichtet wurde. Zwei Jahre später wurde in Köln das IRS, das Institut für Reaktorsicherheit der Technischen Überwachungs-Vereine ins Leben gerufen. Während LRA eher auf Forschung und Entwicklung spezialisiert war, standen beim IRS vor allem Gutachten in atomrechtlichen Genehmigungsverfahren im Vordergrund.

1976 wurden diese beiden Einrichtungen zusammengelegt. Das war die Geburtsstunde der GRS. Ein Jahr nach dem Unfall in Tschernobyl richtete das GRS eine eigene Testwarte ein, in der Störereignisse in Kernkraftwerken simuliert werden. 1990 übernahm die Gesellschaft rund vierzig Wissenschaftler des SAAS, des Staatlichen Amts für Atomsicherheit und Strahlenschutz aus der ehemaligen DDR, das nach der Wiedervereinigung aufgelöst wurde. (sc)

Chronik

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Bund)

KfW in 60325 Frankfurt am Main () Landwirtschaftliche Rentenbank in 60313 Frankfurt am Main () Bundesdruckerei in 10969 Berlin () Wismut in 09117 Chemnitz () Deutsche Flugsicherung in 63225 Langen () Energiewerke Nord (EWN) in 17507 Lubmin () TLG Immobilien in 10117 Berlin () Forschungszentrum Jülich in 52428 Jülich () Karlsruher Institut für Technologie in 76131 Karlsruhe () Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in 04318 Leipzig () GKSS in 21502 Geesthacht () Gesellschaft für Schwerionenforschung in 64291 Darmstadt () Deutsche Bundesbank in 60431 Frankfurt am Main () HIL Heeresinstandsetzungslogistik in 53123 Bonn () Asse II in 38226 Salzgitter () Salzstock Gorleben in 29475 Gorleben () DBE in 31224 Peine () Juris in 66117 Saarbrücken () LMBV in 01968 Senftenberg () KVB in 60487 Frankfurt am Main () Postbeamtenkrankenkasse in 70469 Stuttgart () HIS Hochschul-Informations-System in 30159 Hannover () Deges in 10117 Berlin () THW Technisches Hilfswerk in 53127 Bonn () Friedrich-Loeffler-Institut in 17493 Greifswald () Deutschlandradio in 50968 Köln () Deutsche Energie-Agentur in 10115 Berlin () BwFuhrparkService in 53842 Troisdorf () FBG in 53173 Bonn () Geka Munster in 29633 Munster () KBB in 10963 Berlin () Bayreuther Festspiele in 95445 Bayreuth () Deutsches Primatenzentrum in 37077 Göttingen () GIZ in 53113 Bonn () Rundfunk Orchester und Chöre Berlin in 10117 Berlin () Vebeg in 60489 Frankfurt am Main () FH Bund in 50321 Brühl () Deutsche Rentenversicherung in 10709 Berlin () Kraftfahrt-Bundesamt in 24944 Flensburg () Bundeskriminalamt (BKA) in 65193 Wiesbaden () Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA) in 80331 München () BAM in 12205 Berlin () Luftfahrt-Bundesamt in 38108 Braunschweig () BSH in 20359 Hamburg () Bundesamt für Strahlenschutz in 38226 Salzgitter () Umweltbundesamt in 06844 Dessau-Roßlau () Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in 50765 Köln () Bundesamt für Verbraucherschutz in 38116 Braunschweig () Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in 90461 Nürnberg () Bundesagentur für Arbeit in 90478 Nürnberg ()

Adresse

Gesellschaft für Anlagen- und
Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH
Schwertnergasse 1
50667 Köln

Telefon: 0221-2068-0
Fax: 0221-2068-9946
Web: www.grs.de

Hans J. Steinhauer ()
Uwe Stoll (55)

Ehemalige:
Prof. Dr. Frank-Peter Weiß () - bis 21.06.2016
Hans J. Steinhauer ()
Lothar Hahn ()

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 445 in Deutschland
:
Filialen:
Gegründet: 1963

Handelsregister:
Amtsgericht Köln HRB 7665

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 27.300 Euro
Rechtsform:
UIN: DE122792708
Kreis: Köln
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
1. Bund (de)
2. Mayfair=Günther und Daniela Herz (de)
Typ: Kommunen
Holding: Germanischer Lloyd

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Kreditauskunft

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