Bundesamt für Ausrüstung der Bundeswehr
aus Koblenz
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> 8500 Mitarbeiter

> 2012 Gründung

> 10 Standorte

Bundesamt für Ausrüstung, Informations

technik und Nutzung der Bundeswehr

Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1

56073 Koblenz

Kreis: Koblenz

Region:

Bundesland: Rheinland-Pfalz

Marinearsenal Kiel

24148 Kiel


WTD 71 Maritime Technik

24340 Eckernförde

04351-467-0


Marinearsenal Wilhelmshaven

26379 Wilhelmshaven


Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien

29633 Munster

05192-136-201


WTD 91 Waffe und Munition

49716 Meppen

05931-43-0


Zentrum für Informationstechnik der Bundeswehr

53879 Euskirchen

02251-953-0


WTD 41 Kraftfahrzeuge und Panzer

54296 Trier

0651-9129-0


WTD 61 Luftgerät

85077 Manching

08459 80-1


Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe

85435 Erding

08122-9590-0


WTD 81 Informationstechnologie

91171 Greding

08463-652-0

Telefon: 0261-4000

Fax: 0261-400-12660

Web: www.bundeswehr.de

Gesellschafter

Bundesrepublik Deutschland
Typ: Kommunen
Inhabergeführt
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Kontakte

Präsident
Gabriele Korb
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, kurz BAAINBW, ist eine Institution, die der Abteilung AIN im Bundesministerium der Verteidigung unterstellt ist. Das BAAINBW ist der zentrale technische Dienstleister der Bundeswehr. Seine Kernaufgabe liegt darin, die Bundeswehr mit leistungsfähigem und sicherem Gerät auszustatten.

Insbesondere richtet das BAAINBW seinen Fokus auf die Entwicklung, die Erprobung, die Beschaffung und das Nutzungsmanagement von Wehrmaterial - teils durch Eigenleistung, teils aber auch durch Vergabe an die Industrie und die gewerbliche Wirtschaft.

Das Leistungsspektrum erstreckt sich von hochkomplexen Waffen- und IT-Systemen über Panzer, Flugzeuge und Schiffe bis zu persönlichen Ausrüstungsartikeln der Soldaten. Beispielhaft hierfür sind Uniformen, Sturmgewehre, Gefechtshelme und Feldflaschen.

Unterstützt wird das Amt durch acht wehrtechnische und wehrwissenschaftliche Dienststellen sowie das Zentrum für Informationstechnik der Bundeswehr.

Hierzu zählen:
  • die Wehrtechnische Dienststelle für Kraftfahrzeuge und Panzer mit Sitz in Trier
  • die Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik mit Sitz in Oberjettenberg
  • die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge mit Sitz in Manching
  • die Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen, Maritime Technologie und Forschung mit Sitz in Eckernförde
  • die Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik mit Sitz in Greding
  • die Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition mit Sitz in Meppen
-das Wehrwissenschaftliche Institut für Schutztechnologien - ABC-Schutz mit Sitz in Munster
-das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebsstoffe mit Sitz in Erding.

Die Anfänge des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr lassen sich bis ins Jahr 1950 zurückverfolgen. In jenem Jahr wurde in Bad Homburg die Sonderabteilung Besatzungslastenverteilung im Bundesministerium der Finanzen eingerichtet. Der CDU-Politiker Theodor Blank wurde zum Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen ernannt.

An das neue Amt wurden 1952 Teile des Aufgabenbereiches der Sonderabteilung Besatzungslastenverteilung übertragen. Im selben Jahr zog der Standort dieses Bereiches von Bad Homburg nach Koblenz um. Kennzeichnend für das Jahr 1955 war die Umbenennung in Bundesministerium der Verteidigung. Drei Jahre später trug es bereits den Namen Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, der bis 2012 Bestand hatte.

Es wurden acht Abteilungen eingerichtet, die alle nach dem Bundeswehr- und Geräteprinzip ausgerichtet sind und durch vier Vorschaltabteilungen unterstützt werden. Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands übernahm man das Amt für Beschaffung der Nationalen Volksarmee der DDR als sogenannte Außenstelle Berlin. Hauptaufgabe der Außenstelle: Abbau der NVA-Ausrüstung sowie Beschaffung von Bundeswehrgerät bei Auftragnehmern in den neuen Bundesländern.

1993 bestimmte das Bundesministerium der Verteidigung die Aufgabenstellung neu. Hauptsächlich standen fortan Managementaufgaben sowie technische Aufgaben mit Schwerpunkt Systemtechnik und Systemintegration im Fokus. Vier Jahre später wurden dem BWB sämtliche Aufgaben aus dem Bereich der Informationstechnik innerhalb der Bundeswehr übertragen.

Nachdem 2002 das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr eingerichtet wurde, kam es zu einer Neuordnung der entsprechenden Aufgaben. Vier Jahre später wurde die Serviceabteilung Strategischer Einkauf der Bundeswehr neu eingerichtet. So war man in der Lage, die Bedarfsermittlung und Bedarfsdeckung handelsüblicher Güter und Dienstleistungen weiterzuentwickeln.

Im September des Jahres 2012 kam es schließlich zur Auflösung des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung und einen Monat später zur Gründung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Es ist in der rheinland-pfälzischen Stadt Koblenz zu Hause. (tl)


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2012 Gründung des Bundesamtes

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