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Karlsruher Institut für Technologie
aus Karlsruhe
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> 3700 Mitarbeiter

> Umsatz: 250 - 500 Mio. Euro

> 2009 Gründung

> Kommunen Eigentümer

Karlsruher Institut für Technologie

Kaiserstr. 12

76131 Karlsruhe

Kreis: Karlsruhe (Stadt)

Region:

Bundesland: Baden-Württemberg

Außenstelle Garmisch-Partenkirchen

82467 Garmisch-Partenkirchen

08821-183-0

Telefon: 0721-608-0

Fax: 0721-608-44290

Web: www.kit.edu

Gesellschafter

Bundesrepublik Deutschland
Typ: Kommunen
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Kontakte

Präsident
Prof. Dr. Holger Hanselka
Das Karlsruher Institut für Technologie, kurz KIT, ist durch den Zusammenschluss der Universität Karlsruhe mit dem Forschungszentrum Karlsruhe entstanden. Der Name Universität Karlsruhe ist weiterhin geschützt und kann vom KIT verwendet werden.

Das KIT ist eine Universität des Bundeslandes Baden-Württemberg und gleichzeitig ein in der Helmholtz-Gemeinschaft organisiertes Forschungszentrum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist ein Verbund von fünfzehn Forschungszentren in Deutschland mit naturwissenschaftlich-technischer oder medizinisch-biologischer Ausrichtung. Dementsprechend liegt der fachliche Schwerpunkt am KIT auch auf Natur- und Ingenieurwissenschaften.

Aufgrund der beiden Vorläuferinstitutionen nimmt das KIT in Lehre und Forschung die Aufgaben einer Universität wahr. Gleichzeitig agiert es im Rahmen der Helmholtz-Gemeinschaft als Großforschungseinrichtung im Auftrag des Staates. Ziel ist es, das KIT langfristig zu einer der weltweit führenden Forschungs- und Lehreinrichtungen in den ausgewählten Kernfeldern zu machen.

Für den Universitätsbereich und die Lehre existieren elf Fakultäten für die knapp 20.000 Studenten. Deren Frauenquote liegt, vermutlich bedingt durch die angebotenen Fächer, mit gut 27 Prozent extrem niedrig, während der Ausländeranteil mit über 17 Prozent recht hoch ist, was für die Ausrichtung auf Spitzenforschung spricht.

Die elf Fakultäten sind:
  • Architektur
  • Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften
  • Chemie und Biowissenschaften
  • Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Mathematik
  • Physik
  • Wirtschaftswissenschaften

Alle Arbeiten in der Forschung sind in die Struktur der Helmholtz-Gemeinschaft integriert und damit den vier übergeordneten Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Schlüsseltechnologien und Struktur der Materie zugeteilt. Diese sind noch einmal in elf Programme gegliedert.

Geografisch hat das KIT zwei Zentren. Das eine, der Campus Süd, liegt am nördlichen Rand der Karlsruher Innenstadt und umfasst die Gebäude der früheren Universität. Das andere, der Campus Nord, befindet sich etwa zwölf Kilometer nördlich von Karlsruhe auf dem Areal des ehemaligen Forschungszentrums.

Die Universität wurde 1825 als Polytechnikum Karlsruhe gegründet und erhielt vierzig Jahre später den Status einer Technischen Hochschule. Sie war 1972 die Deutschlands erste deutsche Hochschule mit einer Fakultät für Informatik, was ihre technische Ausrichtung unterstreicht.

Das Forschungszentrum wurde 1956 ursprünglich für den Bau und Betrieb von Atomreaktoren gegründet und erweiterte sich bald zu einem Kernforschungszentrum. Das Umdenken in der Energiepolitik sorgte für einen Wandel im Aufgabenbereich hin zu physikalischen und umwelttechnischen Grundlagenforschungen.

Beide Institutionen arbeiteten 1996 zum ersten Mal zusammen. 2004 intensivierte man das gemeinsame Streben. Ein Jahr später wurden die rechtlichen Grundlagen für ein Zusammengehen der vom Bundesland getragenen Uni und dem hauptsächlich vom Bund finanzierten Helmholtz-Forschungszentrum geschaffen. 2006 wurde der Gründungsvertrag des KIT unterzeichnet. 2009 wurde es als Körperschaft des öffentlichen Rechts eingetragen. Die beiden Vorgängerinstitute erlöschten als eigenständige Rechtspersonen. (sc)


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2009 Gründung

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